Die frühe Geschichte der Adria Küste und der Inseln lässt sich heutzutage nur noch auf Legenden, Mythen und Geschichten zurück führen. Die ersten verlässlichen Daten können den alten Reiseberichten der griechischen Matrosen entnommen werden. Die frühesten Daten über die Liburnischen Inseln, inklusive der Insel Rab, entstammen den geografischen Schriften des Skylax von Chariandon aus dem 4. Jh.v.Ch. Einige griechische und romanische Geographen erwähnen ebenfalls eine Insel mit dem Namen Rab in ihren Schriften. Rab wird als Arba, Arbia, Arbiana oder Arbitana erwähnt, aber die Herkunft des Namens ist unbekannt. Die heutigen slawischen Einwohner der Insel, die Kroaten, haben den Namen an den Geist ihrer Sprache angepasst.

Das Museum des Franziskanerklosters von Hl. Euphemia beinhaltet eine lateinische Stiftungsurkunde aus dem 15. Jh. und das ist das älteste Dokument mit dem kroatischen Namen Rab für die Insel.

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Rab verfügt über eine sehr interessante und eine weit zurückreichende Geschichte. Im Jahr 360 vor Christus trat Rab urkundlich das erste Mal in Erscheinung. Die errichteten einen Hafen und auch zahlreiche Villen, die vom Prunk der Zeit Zeugnis geben.
Rab viel später Venedig und Österreich zu, erst später wieder Italien.
1920 wurde es durch den Rapaler-Vertrag endlich wieder seinem Mutterland Italien zuerkannt.

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ab wurde schon in der späten Steinzeit bewohnt und hat den damaligen Einwohnern Schutz geboten. Die erste Siedlung wurde an dem Ort Zidine (Festung) gegründet und lag im nördlichen Teil der Insel, der Lopar heißt. Dieser lebendige Ort überdauerte die jüngere Seinzeit, dann Kupfer- und Bronzezeit bis hin zum IV. Jh. n. Christus. Dann wurde hier eine altgriechische Militärfestung errichtet, deren Überreste der Besucher sich mit allen anderen noch vorhandenen Spuren aus der Vergangenheit betrachten kann.

Auch die Stadt Rab hat eine sehr lange Geschichte. Erstmalig im wurde sie im 10. Jahre v. Chr. in einem altrömischen Dokument erwähnt, mit dem der römische Kaiser Oktavian Augustus den Ort  zum Munizpium erklärte und ihm die Selbständigkeit gab. Kurze Zeit darauf bekommt die Stadt eine ehrwürdiges Epitheton Felix (glücklich), was den Beweis erbringt, dass Rab schon zu jener Zeit eine entwickelte und zivilisierte Stadt war. Die Einwohner genossen schon damals die Pracht des fließenden Wassers, der Tempel, der Schwimmbäder, des Theaters und das Vorhandensein von gut eingerichteten Straßen und Schwimmbädern.

Um den Schutzpatron der Insel rankt sich die Geschichte, dass im Jahre 1075 Rab wunderbarerweise durch die Fürbitte des St. Christophorus von der Belagerung der italienischen Normannen gerettet wurde. Seitdem gilt dieser Heilige als der Schutzpatron aller Einwohner von Rab.

Auf der Insel Rab werden viele historische Bräuche gepflegt, die dem Besucher einen Blick in die Vergangenheit gestatten. So zum Beispiel finden wir am 09. und 30. Mai, am 27. Juli oder am 15. August jeden Jahres reges Treiben auf den Strassen von Rab. Ohrenbetäubender Lärm von Kirchenglocken, Trommeln und Fanfaren und das Erscheinen von merkwürdig gekleideten jungen Männern mit robusten, altertümlichen Kostümen. Sie stellen Ritter und Schützen mit Armbrüsten dar, die zum Hauptplatz der Stadt ziehen, um dort Wettkämpfe zu veranstalten und ihre Kräfte messen. Hier wird seit dem Jahre 1364 regelmäßig der Brauch gepflegt, über den besten Schützen des Jahres zu  entscheiden.

Von der antiken Stadt ist leider wenig gut erhalten geblieben. Es lohnt sich jedoch auf jeden Fall für den Touristen, die bewahrten Teile der aufgeblühten Stadt der späten romanischen Zeit zu besichtigen.

Sie brachte eine neue Art der Urbanisierung der Stadt mit sich und eine wunderschöne Architektur der Stadthäuser, der Kirchen und des Klosters. Nicht zu vergessen die Glockentürme, die ebenso den mediterran geprägten Geist dieser Zeit wieder aufleben lassen.

Die zahlreichen steinernen Portale und Fenster strahlen gleichzeitig Kühle und Wärme aus und üben so über die Zeiten hinaus ihre Faszination auf den Besucher aus.

Umgeben von Stadtmauern und mit ihren vier eindrucksvollen Glockentürmen begrüßt die Stadt Rab ihren Besucher auf einer kleinen Halbinsel. Der Vergleich eines segelnden Schiffes mit vier Masten drängt sich unwillkürlich auf.

Kaldanac im Südosten der Halbinsel mit seinen alten verwinkelten Gassen und einigen kostbaren Kirchen und Kapellen ist der älteste Teil der Stadt. Der restliche Teil der Altstadt bis zur westlichen Stadtmauer ist durch die obere, mittlere und untere Straße gekennzeichnet, die miteinander durch einige Querstraßen verbunden sind.

Hier kann man eine Reihe geschichtlich wertvoller weltliche und kirchliche Denkmäler finden. Am Ende dieses Stadtteiles befand sich vor Jahren der Eingang zur Stadt und ihrer Tore.

In der Altstadt findet man die Gedenkstätte Kampor und das Kloster Sveta Eufemija.

Lopar ist ein Dorf auf der Insel Rab, das ursprünglich der Landwirtschaft und Fischerei diente. Mittlerweile ist dieses Dorf aber ein sehr gut besuchter Badeort, da es dort sehr viele Sandbuchten gibt.

Kirche der Heiligen Maria-Die Kirche der Heiligen Maria stammt aus dem 12. Jahrhundert. Heute ist sie eine Pfarrkirche, die im romanischen Stil erschaffen wurde.

Kloster des Hl. Anton-Dieses Kloster liegt im Südosten und wurde 1449 von einer Fürstin erneuert. Neben dem Kloster ist eine Alte Kirche zu sehen. Eine Führung ist für den Touristen sehr interessant.

Fürstenhof-Ein sehr kostbares Denkmal ist der Fürstenhof auch Knezev Dvor genannt. Dort findet der Tourist eine Gruppe von Palästen, die aus verschiedenen Epochen stammen.

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  • Rab, Kroatien - Geschichte und Kultur - Foto 1
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